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Von der Kornmühle zum Glasmalereimuseum
     
 
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  Zur Architektur des Museums

Das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich erhielt die Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Architektenkammer des Landes NRW zum Thema "Vorbildliches Bauen in NRW 2000"...

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    Zur Geschichte des Museums von 1608 bis heute
 
1608
wird in Linnich eine kurfürstliche Mühle gegründet, in der zunächst mit Hilfe der Wasserkraft Öl gewonnen wird. Einige Zeit später erfolgt die Umstellung auf das Mahlen von Roggen und Weizen.
    1847 übernimmt Christian Weitz am 18. Februar die Mühle. Dieser betreibt zunächst die Umtauschmüllerei, d.h. der Bauer bringt sein Korn und nimmt anschließend sein Mehl mit. Erst später beliefert Weitz selbst die Bäckereien mit Mehl gegen Geld. Das Korn hat er vorher den Bauern abgekauft. Weitz, der Technik aufgeschlossen, ersetzt die zwei Wasserräder durch eine Turbine und die alten Maschinen durch zwei aus England eingeführte Walzenstühle.
    1880 übergibt Christian Weitz seine Mühle an die beiden Söhne Heinrich und Richard.
    1907 bauen die Brüder im rückwärtigen Teil der alten Mühle eine wesentlich Größere an.
    1935 wird die Mühle technisch überholt.
    1966 wird am Donnerstag, dem 31. März, die Mühle wegen Absatzschwierigkeiten auf dem Mehlmarkt stillgelegt. Der Betrieb samt Nebengebäude wird verkauft.
    1983 kauft die Stadt Linnich die alte Mühle auf.
    1986 bemüht sich ein für die Glasmalerei interessierter Kreis aus der Bevölkerung, in der Mühle ein Glasmalerei-Museum einzurichten.
    1989 wird ein Architektenwettbewerb für den Umbau und die Neugestaltung von der alten Mühle in ein Glasmalereimuseum ausgeschrieben. Gefordert ist, daß die Bausubstanz, vor allem der Siloturm, möglichst erhalten bleibt, die Fassade wiederhergestellt und der Eingangsbereich architektonisch völlig neu konzipiert wird, gleichzeitig jedoch mit der vorhandenen Architektur harmoniert.
    1994 beginnen die Umbauarbeiten zum Museum.
    1997 öffnet das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich am Samstag, dem 29. November, seine Türen.
     
 
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© Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich 2009