Kunstroute der Toleranz - Ernesto MarquesZerbrechlichkeit - Würde - Befreiung

5. Juli 2026 - 28. Februar 2027
Eröffnung am Sonntag, 5. Juli 2026 11:30:00 Uhr


Das interinstitutionelle Projekt „Kunstroute der Toleranz“ initiiert am Sonntag, den 5. Juli, seine Auftaktausstellung im Deutschen Glasmalerei-Museum. Im Zentrum der umfangreichen Installation stehen unterschiedlich dimensionierte, abstrakte menschliche Skulpturen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die in Korrelation mit großformatigen Glaskuben präsentiert werden. Diese Konstellation visualisiert das Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Toleranz und Dialog. Insbesondere die Installation in Linnich soll die inhärente Fragilität von Werten wie Offenheit und Dialogfähigkeit thematisieren. Die „Kunstroute der Toleranz“ – eine Kooperation des Deutschen Glasmalerei-Museums Linnich, des Burgenmuseums Nideggen und der Internationalen Kunstakademie Heimbach – widmet sich an allen drei Standorten der Thematik der Toleranz, wobei jeder Standort einen spezifischen Schwerpunkt setzt.

Die Ausstellung im Burgenmuseum wird am Sonntag, den 27. September, um 11.30 Uhr eröffnet; die Präsentation in der Internationalen Kunstakademie folgt am Sonntag, den 8. November, ebenfalls um 11.30 Uhr. Während die Installation in Nideggen die Würde des Menschen in den Fokus rückt, fokussiert die Schau in Heimbach den Themenkomplex der Befreiung. Der Künstler, Ernesto Marques, integriert sowohl monochrome (graue) als auch farbenfrohe Skulpturen in die jeweiligen Installationen. Die grauen Figuren versinnbildlichen negative gesellschaftliche Aspekte wie Diskriminierung, Trauer und Isolation. Im Gegensatz dazu greifen die bunten Figuren positive Dimensionen wie Toleranz, Würde und Vielfalt auf.

Zum Künstler:
Der 1975 in Portugal geborene Maler und Bildhauer Ernesto Marques übersiedelte bereits während seines Kunststudiums nach Deutschland, wo er sich schließlich dauerhaft niederließ. Heute ist er als freischaffender Künstler in Jülich tätig und hat sich durch rege internationale und nationale Ausstellungstätigkeit weit über die regionalen Grenzen seiner Wahlheimat hinaus etabliert.

Eröffnung: Sonntag, 5. Juli 2026 um 11.30 Uhr