Kunstroute der Toleranz - Ernesto MarquesZerbrechlichkeit - Würde - Befreiung
Das interinstitutionelle Projekt „Kunstroute der Toleranz“ initiiert am Sonntag, den 5. Juli, seine Auftaktausstellung im Deutschen Glasmalerei-Museum. Im Zentrum der umfangreichen Installation stehen unterschiedlich dimensionierte, abstrakte menschliche Skulpturen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die in Korrelation mit großformatigen Glaskuben präsentiert werden. Diese Konstellation visualisiert das Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Toleranz und Dialog. Insbesondere die Installation in Linnich soll die inhärente Fragilität von Werten wie Offenheit und Dialogfähigkeit thematisieren. Die „Kunstroute der Toleranz“ – eine Kooperation des Deutschen Glasmalerei-Museums Linnich, des Burgenmuseums Nideggen und der Internationalen Kunstakademie Heimbach – widmet sich an allen drei Standorten der Thematik der Toleranz, wobei jeder Standort einen spezifischen Schwerpunkt setzt.

Zum Künstler:
Der 1975 in Portugal geborene Maler und Bildhauer Ernesto Marques übersiedelte bereits während seines Kunststudiums nach Deutschland, wo er sich schließlich dauerhaft niederließ. Heute ist er als freischaffender Künstler in Jülich tätig und hat sich durch rege internationale und nationale Ausstellungstätigkeit weit über die regionalen Grenzen seiner Wahlheimat hinaus etabliert.
Eröffnung: Sonntag, 5. Juli 2026 um 11.30 Uhr
